Bodykits für Audi R8 42 (Coupe/Spyder)

Tuning für Audi R8 42 (Coupe/Spyder) | Prior Design



Audi R8 Coupé/Spyder (Typ 42)

Der Audi R8 (Typ 42) ist die erste Generation des vom deutschen Automobilhersteller Audi entwickelten und produzierten Sportwagens R8. Im Jahr 2003 als Konzept konzipiert, wurde der R8 im Juni 2006 in Produktion genommen.

Der Typ 42 basiert auf dem Lamborghini Gallardo und teilt sich dessen Fahrwerk und Motor. Die Audi-Muttergesellschaft Volkswagen besitzt auch die Marke Lamborghini und Komponenten beider Autos wurden gemeinsam genutzt, hauptsächlich um Entwicklungskosten zu sparen. Die Produktion des Typ 42 endete im August 2015, nachdem auf dem Genfer Automobilsalon 2015 der Typ 4S vorgestellt wurde, der auf einer völlig neuen Plattform basierte.

Konzeption und Entwicklung

Der Audi R8 wurde zunächst als Audi LeMans quattro Concept Car konzipiert, das auf der Frankfurter Automobilausstellung 2003 und anschließend auf dem Genfer Automobilsalon 2003 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Das von Frank Lamberty entworfene Auto wies viele einzigartige Merkmale auf, wie zum Beispiel die Jet-Blue-Außenfarbe, die Kurve der vorderen Kotflügel, die mit dem TT geteilt wurde, 20-Zoll-Räder, einen doppelt aufgeladenen FSI-V10-Motor mit einer Nennleistung von 610 PS und 750 Newtonmeter, einen Single-Frame-Kühlergrill, ein Aluminium-Sportfahrwerk mit Magnetic-Ride-Stoßdämpfern und dunkle Innenraumfarben.

Die Karosserie des Wagens wurde aus Aluminium und Kohlefaser gefertigt, um das Gewicht niedrig zu halten. Ein weiteres einzigartiges Merkmal des Autos waren seine Voll-LED-Scheinwerfer.

Das Entwicklungsprogramm des R8 begann im Jahr 2004, als das Design von Frank Lamberty genehmigt und für die Produktion eingefroren wurde. Im Jahr 2005 gab Audi bekannt, dass der Name des erfolgreichen Audi R8-Rennwagens für ein neues Straßenfahrzeug im Jahr 2007 verwendet werden würde. Die Prototypen der Serienkarosserie begannen im Januar 2006 mit ersten Feldversuchen.

Modelle mit Straßenzulassung

Audi R8 Coupé 4.2 FSI quattro (2006–2012)

Der Audi R8 wurde zunächst mit einem V8-Motor ausgestattet. Es handelt sich dabei um einen Voll-Aluminium-Benzinmotor mit 32 Ventilen (vier Ventile pro Zylinder), der mit der Fuel Stratified Injection (FSI) arbeitet, und einen Hubraum von 4.163 cm³ (4,2 l) hat.

Er entwickelt eine Antriebsleistung von 420 PS und erzeugt ein Drehmoment von 430 Newtonmeter, bei Verwendung von bleifreiem Benzin mit 98 ROZ. Es ist in weiten Teilen derselbe Motor, der im B7 RS4 verwendet wird, aber er wurde modifiziert, um ein Trockensumpfschmierungssystem zu verwenden.

Er verwendet ferner zwei kettengetriebene doppelte obenliegende Nockenwellen (DOHC) pro Zylinderbank und nutzt variable Ventilsteuerzeiten für die Einlass- und Auslassnockenwellen. Das 4-Rad-Antriebssystem ist heckbetont und schickt 30 Prozent seiner Kraft an die Vorderräder und 70 Prozent an die Hinterräder.

Audi R8 Coupé 5.2 FSI quattro (2009–2012)

Am 8. Dezember 2008 stellte die Audi AG den Audi R8 V10 vor, der mit einem FSI-V10-Motor ausgestattet ist, der auf dem Aggregat des Lamborghini Gallardo LP560-4 basiert, jedoch neu abgestimmt wurde, um eine Leistung von 532 PS und 530 Newtonmeter Drehmoment zu erreichen.

Im Vergleich zur V8-Variante sind die Leistungswerte des R8 V10 verbessert. Audi gibt die neue Beschleunigungszeit von 0 auf 100 km/h mit 3,9 Sekunden an. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 316 km/h.

Weitere Änderungen an der V10-Version des R8 umfassen einige ästhetische Unterschiede: wie Voll-LED-Scheinwerfer, V10-Plaketten auf den vorderen Kotflügeln, Verbesserungen im Innenraum wie ein Bang & Olufsen 465-Watt-Soundsystem, ein aggressiveres Karosseriedesign, größere und damit kraftvollere hintere Bremsen, eine Auspuffanlage mit zwei Endrohren und andere Räder.

Audi R8 Spyder 5.2 FSI quattro (2010–2012)

Obwohl es seit der Ankündigung der Serienvariante des R8 im Jahr 2006 von der Automobilpresse gemunkelt wurde, wurden erst im August 2008 Spionagefotos eines Cabriolets R8 Spyder von Dreharbeiten zum Film Iron Man 2 online veröffentlicht.

Die Fotos zeigten ein deutlich sichtbares Softtop-Dach und das Fehlen der charakteristischen Sideblades des V10-FSI-Coupés. Der R8 Spyder wurde offiziell auf der Frankfurter Automobilausstellung 2009 vorgestellt.

Im Vergleich zum Coupé-Modell verfügte das Cabrio über eine zusätzliche Fahrwerksabstützung, ein Paar Überrollschutzbügel sowie kleinere Änderungen wie die Position des Tankdeckels. Angetrieben wurde es vom gleichen 5,2-Liter-V10-Motor wie das Coupé.

Audi R8 Spyder 4.2 FSI quattro (2011-2012)

Am 11. April 2011 berichtete das Automagazin Autocar, dass Audi für den R8 Spyder neben dem ursprünglich eingebauten 5,2-Liter-V10-Motor nun auch den 4,2-Liter-FSI-V8-Motor anbietet. Das 434 PS (eine Steigerung von 14 PS gegenüber dem Coupé) und 430 Newtonmeter starke Aggregat komplettiert nun neben dem V10 Spyder das Angebot des R8 Spyder.

Der V8 Spyder hat eine Beschleunigungszeit von 0-100 km/h von 4,3 Sekunden und konnte eine Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h erreichen.

Wie das V10-Modell verfügt der V8 Spyder über einen Aluminium-Spaceframe mit Carbon-Verbundkonstruktion und ein automatisch versenkbares Stoff-Faltdach.

Audi R8 GT (2011-2013)

Der bei der Wörthersee-Tour 2010 vorgestellte Audi R8 GT ist eine Hochleistungsvariante des R8 V10. Der GT nutzt einen 5,2 L (5.204 ccm) V10 mit quattro-Allradantriebssystem.

Zu den Änderungen gegenüber dem R8 5.2 FSI quattro gehören die Reduzierung des Leergewichts um 100 Kilogramm auf 1.525 Kilogramm und die Erhöhung der Motorleistung auf 560 PS bei 8.000 Umdrehungen pro Minute (367 PS pro Tonne) und 540 Newtonmeter.

Aufgrund dieser Änderungen hat der R8 GT eine erhöhte Höchstgeschwindigkeit von 320 km/h und beschleunigt von 0-100 km/h in nur 3,6 Sekunden, 0,3 schneller als der R8 V10.

Der Wagen weist auch einige optische Änderungen auf. Darunter rote Bremssättel, einen feststehenden Heckflügel, an der vorderen Stoßstange montierte Winglets und GT-Schriftzüge anstelle der Standard-V10-Schriftzüge.

Das Auto wurde für das Modelljahr 2012 und mit einer begrenzten Produktion von 333 Autos weltweit eingeführt.

Audi R8 GT Spyder

Der bei den 24 Stunden von Le Mans 2011 vorgestellte R8 GT Spyder ist die Cabrio-Version des R8 GT. Der ebenfalls auf 333 Exemplare weltweit limitierte R8 GT Spyder kombiniert dabei die Aggressivität des R8 GT mit einem offenen Fahrerlebnis. Abgesehen vom Dach ist die einzige leistungsbezogene Änderung das auf 1.640 Kilogramm gestiegene Gewicht.

Der Motorrahmen besteht aus ultraleichtem Magnesium, die Verdeckabdeckung und die großen Seitenteile am Heck sind aus kohlefaserverstärktem Kunststoff (CFK) gefertigt. CFK wird auch für den modifizierten Frontspoiler, den feststehenden Heckspoiler und den neuen Heckstoßfänger verwendet. Selbst die verwendeten Sitze bestehen aus Kohlefaser, was allein zu einer Gewichtsersparnis von 32 Kilogramm führt. Zusammen ergeben diese Komponenten eine Gewichtseinsparung von 85 Kilogramm gegenüber dem serienmäßigen V10 Spyder.

Zu den optischen Veränderungen gehören Anbauteile in kontrastierendem Titangrau, ein Frontsplitter mit Doppellippe, Flics an den Seiten des vorderen Stoßfängers, rote GT-Plaketten, runde Auspuffendrohre, ein vergrößerter Heckdiffusor und getönte LED-Rückleuchten in Klarglasoptik. Optional ist auch ein CFK-Windschutzscheibenrahmen erhältlich.