Tuning für BMW

Body-Tuning und Widebody Kits für BMW

BMW - Bayerische Motoren Werke AG

Die Bayerische Motoren Werke AG - oder kurz BMW AG - sind ein deutscher Automobilhersteller für Luxus-, Ober- und Mittelklassefahrzeuge sowie Motorrädern. BMW startete Anfang des 20. Jahrhunderts seinen Geschäftsbetrieb als Hersteller von Flugzeugmotoren, die im Ersten und Zweiten Weltkrieg zum Einsatz kamen.

BMW hat seinen Hauptsitz in München und produziert Kraftfahrzeuge in Deutschland, Brasilien, China, Indien, Südafrika, dem Vereinigten Königreich, den Vereinigten Staaten von Amerika und Mexiko.

Die Geschichte von BMW

1916 wurde die Bayerische Flugzeugwerke AG gegründet. Dieses Unternehmen wurde 1922 in Bayerische Motoren Werke (BMW) umbenannt. Der Name BMW geht jedoch auf das Jahr 1913 zurück, als das erste Unternehmen, das diesen Namen verwendete, von Karl Rapp (zunächst als Rapp Motorenwerke GmbH) gegründet wurde. Das erste Produkt von BMW war ein Reihensechszylinder-Flugzeugmotor namens BMW IIIa. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs blieb BMW im Geschäft und produzierte Motorradmotoren, landwirtschaftliche Geräte, Haushaltsartikel und Eisenbahnbremsen. 1923 produzierte das Unternehmen sein erstes eigenes Motorrad, die BMW R 32.

BMW als Automobilhersteller

BMW wurde 1928 zum Automobilhersteller, als es die Fahrzeugfabrik Eisenach kaufte, die zu dieser Zeit Austin Sevens unter der Marke Dixi in Lizenz baute. Das erste Auto, das als BMW verkauft wurde, war ein umbenannter Dixi namens BMW 3/15. In den 1930er Jahren erweiterte BMW sein Angebot um Sportwagen und größere Luxusautos.

Flugzeugmotoren, Motorräder und Automobile sollten bis zum Zweiten Weltkrieg die Hauptprodukte von BMW sein. Während des Krieges konzentrierte sich BMW gegen den Willen des Direktors Franz Josef Popp auf die Produktion von Flugzeugmotoren.

Die BMW-Werke wurden während des Krieges schwer bombardiert und den verbliebenen westdeutschen Werken wurde nach dem Krieg die Produktion von Kraftfahrzeugen und Flugzeugen zunächst untersagt.

Die Nachkriegsjahre - BMW baut wieder Autos

Im Jahr 1948 nahm BMW die Motorradproduktion wieder auf. Mit der Luxuslimousine BMW 501 nahm BMW 1952 die Automobilproduktion in Bayern ebenfalls wieder auf. Das Angebot an Automobilen wurde 1955 durch die Produktion des billigeren Kleinstwagens Isetta in Lizenz erweitert.

1959 wurde das Unternehmen beinahe vom Konkurrenten Daimler-Benz übernommen. Eine große Investition in BMW durch Herbert Quandt und Harald Quandt führte dazu, dass das Unternehmen als eigenständige Einheit überlebte.

Die Sechziger- und Siebzigerjahre - Einführung der bekannten Modellreihen

Mit der Einführung der Kompaktlimousine BMW Neue Klasse 1962 begann der Ruf von BMW als führender Hersteller sportlich orientierter Automobile. Im Laufe der 1960er Jahre erweiterte BMW sein Angebot um Coupé- und Luxuslimousinen-Modelle. Die Mittelklasse-Limousinen der BMW 5er Reihe wurden 1972 eingeführt, gefolgt von den kompakten Limousinen der BMW 3er Reihe im Jahr 1975, den Luxus-Coupés der BMW 6er Reihe im Jahr 1976 und den großen Luxus-Limousinen der BMW 7er Reihe im Jahr 1978.

BMW M in den Achtzigern

Die BMW M Abteilung brachte 1978 ihr erstes Straßenfahrzeug, einen Mittelmotor-Supersportwagen, heraus. Es folgten der BMW M5 im Jahr 1984 und der BMW M3 im Jahr 1986. Ebenfalls 1986 stellte BMW seinen ersten V12-Motor in der Luxuslimousine 750i vor.

Die Neunzigerjahre - Zukäufe und breitere Modellpalette

1994 kaufte das Unternehmen die Rover Group, doch die Übernahme war nicht erfolgreich und bescherte BMW große finanzielle Verluste. Im Jahr 2000 verkaufte BMW die meisten der Rover-Marken und behielt nur die Marke Mini.

Im Jahr 1998 erwarb BMW auch die Rechte an der Marke Rolls Royce von Vickers Plc.

Der BMW Z3 von 1995 erweiterte die Produktpalette um einen zweisitzigen Roadster in Großserie und der BMW X5 von 1999 war der Einstieg in den SUV-Markt.

Firmenname

Der Name BMW ist eine Abkürzung für Bayerische Motoren Werke. Dieser Name ist grammatikalisch allerdings falsch (zusammengesetzte Wörter dürfen keine Leerzeichen enthalten), weshalb die grammatikalisch korrekte Form Bayerische Motorenwerke in der Vergangenheit in verschiedenen Publikationen und Anzeigen verwendet wurde.

Die Begriffe Beamer, Bimmer und Bee-em werden in der englischen Sprache manchmal als Slang für BMW verwendet und werden manchmal austauschbar für Autos und Motorräder verwendet.

Logo

Das kreisförmige blau-weiße BMW-Logo oder Rondell entwickelte sich aus dem kreisförmigen Firmenlogo der Rapp-Motorenwerke, das aus einem schwarzen Ring mit dem Firmennamen bestand, der das Firmenlogo umgab, auf einem Sockel prangte ein Pferdekopf.

BMW behielt den schwarzen Ring mit dem Firmennamen von Rapp bei, übernahm aber als zentrales Element ein kreisförmiges Wappen, das einen quasi-heraldischen Bezug zum Wappen (und zur Flagge) des Freistaats Bayern hatte, nämlich das Wappen des Hauses Wittelsbach, Herzöge und Könige von Bayern.

Da das hiesige Markenrecht jedoch die Verwendung von Staatswappen oder anderen Hoheitssymbolen auf kommerziellen Logos verbot, wurde das Design ausreichend differenziert, um dem zu entsprechen, behielt aber die Tinkturen azur (blau) und argent (weiß) bei.

Die aktuelle Iteration des Logos wurde 2020 eingeführt, wobei 3D-Effekte entfernt wurden, die in Renderings des Logos verwendet worden waren, und auch die schwarze Kontur, die das Rondell umgibt, wurde entfernt. Das Logo wird für das Branding von BMW verwendet, aber nicht auf Fahrzeugen eingesetzt.

BMW, Mini und Rolls-Royce

Die Marken BMW, Mini und Rolls-Royce werden von BMW gefertigt, während die Sektion der Motorräder unter der Marke BMW Motorrad geführt wird. BMW gehört außerdem zu den größten Automobilherstellern der Welt - mit einer Produktionszahl von 2,27 Millionen Fahrzeugen im Jahr 2015. Die zur BMW-Group gehörende Marke Mini wurde im Jahr 2001 aufgegriffen und bis heute werden alle Fahrzeuge ab diesem Jahr durch BMW gefertigt.

Rolls-Royce Motor Cars läuft seit dem Jahr 1998 unter BMW-Lizenz, als BMW sich die Bild- und Markenrechte von Rolls-Royce erwarb. Der Grund für die Akquisition war die bereits vorhandene Verbundenheit zu Rolls-Royce, weil BMW bereits Motoren und viele weitere Bauteile für die Fertigung lieferte.

BMW M-Modelle

Die BMW M GmbH wurde in den frühen 70er Jahren gegründet. Das erste Rennsport-Projekt der M GmbH war der BMW 3.0 CSL. Aufgrund des Erfolges wurde die Entscheidung getroffen, die M-Modelle in die Produktlinie aufzunehmen.

Das erste Fahrzeug dieser Generation war der BMW M1. Auf öffentlichen Straßen wird man diesen, anders als andere ältere M-Modelle, kaum noch zu sehen bekommen, weil es sich vielmehr um einen Rennwagen mit Straßenzulassung (und heute ein Sammlerstück) handelte als dass es ein Straßenfahrzeug mit Renntauglichkeit wäre.

Heutige M-Modelle, wie z.B. der M2, M3 oder M4 sind rennsporttaugliche Modelle der regulären BMW 2er -, 3er- und 4er-Serie. Ähnlich wie bei Mercedes AMG, Seat Cupra und Fiat Abarth handelt es sich hier um Fahrzeuge mit einzigartiger Motorisierung, anderen Karosserieteilen und völlig anderer Fahrdynamik als bei den normalen Modellen ihrer Serie.

Motorsport und BMW

Die Motorsport-Geschichte von BMW reicht lange Jahre zurück, angefangen der Teilnahme an der DTM, in der Formel 1, den 24 Stunden von Le Mans, Spa, in Daytona und natürlich dem 24-Stunden-Rennen am Nürburgring. BMW konstruierte den V12 Motor des McLaren F1, der unter anderem dank dieser Leistung die 24 Stunden von Le Mans gewann.

Auch im Rallye-Wettbewerb, der Formel 2 und der Formel E ist BMW vertreten. Weiterhin führt BMW eine "Formel BMW", eine Einstiegsklasse im Motorsport, um Nachwuchspiloten zu fördern.

Weiterhin erwähnenswert ist sicherlich die Präsenz von BMW bei der Isle of Man TT - einem szene-bekannten Motorradrennen.

Aktuelle BMW-Modelle

Die aktuell erhältlichen Modelle von BMW unterteilen sich in vier grundsätzliche Bereiche.

Aktuelle BMW-Modelle der 1er- bis 8er-Serie

Aktuelle Modellreihen der X-Serie (SUVs)

Aktuelles Modell der zweitürigen Z-Serie (Roadster)

Aktuelle Modellreihen der i-Serie

Unter der Submarke BMW i werden vollelektrische Fahrzeuge und Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge verkauft. Die aktuelle Modellpalette besteht aus:

Aktuelle Modelle der M-Serie

Die Tochtergesellschaft BMW M GmbH (bis 1993 BMW Motorsport GmbH genannt) bietet seit 1978 Hochleistungs-Versionen verschiedener BMW Modelle an.