Bodykits für BMW 3er E46 (Compact)

Tuning für BMW 3er E46 (Compact) | Prior Design


PRIOR HALL OF FAME

Dieses Modell oder Kit ist Teil der Prior Hall of Fame. Diese Produkte werden von uns also nicht mehr hergestellt, aber verdienen natürlich dennoch einen Platz auf unserer Webseite. Schaut euch gerne Klassiker, limitierte Editionen und weiteres an. Bestellbar sind diese Produkte allerdings nicht mehr.



BMW 3er-Reihe (E46)

Der BMW E46 ist die vierte Generation der BMW 3er -Reihe kompakter Limousinen und wurde von 1997 bis 2006 produziert. Die Karosserievarianten der Baureihe sind:

  • 4-türige Limousine/Limousine
  • 2-türiges Coupé
  • 2-türiges Cabrio
  • 5-türiger Kombi/Kombi (vermarktet als "Touring")
  • 3-türige Schräghecklimousine (BMW 3er Compact)

Der Allradantrieb, der in der 3er-Reihe zuletzt 1991 verfügbar war, wurde für den E46 in den Modellen 325xi, 330xi und 330xd wieder eingeführt. Der E46 war zudem der erste 3er, der mit einem Motor mit Valvetronic (variablem Ventilhub) erhältlich war.

Mit der E46-Generation wurden auch verschiedene elektronische Features in der 3er-Reihe eingeführt, darunter Satellitennavigation, elektronische Bremskraftverteilung, Scheibenwischer mit Regensensor und LED-Rückleuchten.

Der E46 M3 wird vom BMW S54-Reihensechszylinder-Motor angetrieben, der entweder mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe oder einem automatisierten 6-Gang-Schaltgetriebe SMG-II ausgestattet ist. Der M3 wurde Ende 2000 eingeführt und wurde nur in den Karosserievarianten Coupé und Cabrio produziert.

Nach der Einführung der 3er-Limousine E90 Ende 2004 wurde der E46 allmählich aus dem Programm genommen. Die E46-Coupé- und Cabrio-Karosserievarianten blieben jedoch bis August 2006 in Produktion.

Die Entwicklung des BMW E46

Im Jahr 1993 begann das Entwicklungsprogramm für den E46 unter Chefingenieur Wolfgang Ziebart und Entwicklungsleiter Wolfgang Reitzle. Ende 1993 begann die Design-Arbeit unter Chef-Designer Chris Bangle, die bis ins Jahr 1995 andauerte.

Im Mai 1995 wurde das allgemeine Außen-Design des E46 von Erik Goplen von DesignworksUSA genehmigt, woraufhin DesignworksUSA im Februar 1996 von BMW beauftragt wurde, zusammen mit dem internen Designteam der BMW Group die Außenkarosserie für die 3er-Reihe zu entwerfen.

Das Designteam legte den Schwerpunkt auf eine verbesserte Aerodynamik und eine aggressivere Haltung des Fahrzeugs. Am 16. Juli 1997 wurden in Deutschland und am 16. Januar 1998 in den USA jeweils Design-Patente angemeldet.

Chris Bangle und Dr. Wolfgang Reitzle waren bis 1995 für das Exterieur der Serienlimousine verantwortlich, wie das Design-Patent von 1997 zeigt. Die Serienentwicklung der Limousine dauerte nach dem Design-Freeze 24 Monate und von der Designfreigabe durch den Vorstand im Jahr 1995 bis zum Serienstart im Dezember 1997 31 Monate.

Erik Goplen entwarf in den Jahren 1996-1997 das Serien-Coupé, Cabrio und den Kombi. Die E46-Limousine wurde am 11. November 1997 per Pressemitteilung vorgestellt und kam Ende April 1998 mit den ersten Auslieferungen auf den Markt.

Fahrwerk

Die Karosserie des E46 ist laut BMW 70 Prozent steifer als die seines Vorgängers E36. Um die ungefederten Massen zu verringern, wurde für eine größere Anzahl von Aufhängungs-Komponenten Aluminium verwendet. Mit einem Leergewicht von 1.450 kg ist der E46 jedoch 55 kg schwerer als das E36-Pendant.

Im Einklang mit den BMW-Kernwerten bezüglich der Fahrdynamik war der E46 zunächst mit Heckantrieb und einer 50/50-Gewichtsverteilung erhältlich.

Elektronik

Die elektronischen Komponenten im E46 sind stärker integriert als bei früheren 3er-Generationen, unter anderem durch den Einsatz eines CAN-Bus-Systems.

Informationen über den Antriebsstrang (wie Motor, Getriebe und Stabilitätskontrolle) werden über den CAN-Bus kommuniziert. Die Fahrzeugelektronik (wie Radio, Navigation, Fernsehen und Telekommunikation) kann ferner über den K-Bus miteinander kommunizieren und so Informationen austauschen.

Aufhängung

Die Hinterradaufhängung besteht aus einer Mehrlenker-Konstruktion, im Gegensatz zur Schräglenker-Konstruktion, die noch beim Vorgänger auf der E36-Plattform eingesetzt wurde.

Schaltgetriebe

Die Getriebeoptionen sind größtenteils die gleichen wie beim entsprechenden E46 Coupé/Limousine-Modell.

Ab Anfang 2003 war zusätzlich der 325ti mit einem automatisierten 6-Gang-Schaltgetriebe SMG-II erhältlich.

E46-Modelle

Über die einzelnen Jahre waren insgesamt fünf unterschiedliche Modelle verfügbar, wobei drei Benziner und zwei Varianten mit Dieselmotor erhältlich waren.

  • 316ti (114 PS)
  • 318ti (141 PS)
  • 325ti (189 PS)
  • 318td (114 PS)
  • 320td (150 PS)

E46 Compact

Der BMW 3er Compact ist eine 3-türige Schrägheckversion des BMW 3er, die von 1993 bis 2004 produziert wurde. Anfänglich auf der E36-Plattform basierend, wechselte er 2001 auf die E46-Plattform unter dem Modellcode E46/5.

Wie beim Rest der E46-Baureihe wurde der Radstand um 25 Millimeter verlängert. Die Gesamtlänge ist ebenfalls um 52 Millimeter gewachsen.

Das Außendesign weist einige Unterschiede zum Rest der E46 3er-Reihe auf, vor allem die markanten Scheinwerfer und Rückleuchten sind unterschiedlich. Mechanisch teilt der Compact viele Elemente mit dem Rest der E46-Reihe, allerdings hat die Zahnstange der Lenkung eine kürzere Übersetzung.

E46 M3-Modell

Der E46 M3, der erstmals im Oktober 2000 von BMW vorgestellt wurde, war mit dem 3,2-Liter-Motor S54 M-tuned in den Karosserievarianten Coupé und Cabrio erhältlich.

Der S54-Motor des M3 hat eine Rotationsgrenze von 8.000 Umdrehungen pro Minute. Wie die meisten M-Motoren verfügt der S54 über 6 Einzeldrosselklappen, die in diesem Fall elektronisch gesteuert werden (Drive-by-Wire-Drosselklappe). Die Getriebeoptionen für den M3 waren ein 6-Gang-Schaltgetriebe oder das automatisierte 6-Gang-Schaltgetriebe "SMG-II".

M3 GTR Straßenfahrzeug

Damit der M3 GTR in der American Le Mans Series antreten konnte, produzierte BMW 2001 zehn Exemplare der "M3 GTR Straßenversion".

Wie der M3 GTR für den Renneinsatz wurde auch die Straßenversion von einem 4,0-Liter-V8-Motor des Typs BMW P60B40 angetrieben, der leicht verändert wurde und eine maximale Leistung von 283 kW (380 PS) bei 7.000 Umdrehungen pro Minute erzeugte.

Die Kraft wurde über ein sequenzielles 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe mit M-Sperrdifferenzial an die Hinterräder übertragen. Der Motor verfügte über eine Trockensumpfschmierung wie sein Renn-Pendant und größere Kühler.

Das steifere Fahrwerk und die Aufhängung wurden von der Rennversion übernommen. Das Auto war tiefer gelegt als ein Standard-M3 und verfügte über zusätzliche Federbeinstreben zwischen der Spritzwand und den Federbeintürmen sowie zwischen den rechten Stoßdämpfertürmen. Die neu gestaltete Front- und Heckschürze sowie der Heckflügel optimierten ferner die Aerodynamik.

Das Dach, die Motorhaube, der Heckflügel sowie Front- und Heckschürze wurden aus Kohlefaser gefertigt, um Gewicht zu sparen. Zu den weiteren bemerkenswerten Änderungen im Innenraum gehörten Recaro-Schalensitze aus Leder, die Entfernung der Rücksitze und spezielle M3 GTR-Schwellerplatten.

330ci ZHP

Das Performance-Paket war eine in Nordamerika verkaufte Sonderausstattung, die unter dem Bestellcode ZHP geführt wurde. Es war für die 330i-Limousinen der Modelljahre 2003 bis 2005 und für die 330ci-Coupés und -Cabrios der Modelljahre 2004 bis 2006 erhältlich. Es beinhaltete verschiedene ästhetische Änderungen gegenüber der regulären 3er-Reihe sowie funktionale und mechanische Verbesserungen.

Der ZHP wurde mit sportlicheren Nockenwellen und einer überarbeiteten Motorabstimmung ausgestattet, um die Leistung auf 168-175 kW (225-235 PS) zu erhöhen, sowie mit einer kürzeren Endantriebsübersetzung und einer entsprechenden Anhebung der Drehzahl von 6.500 Umdrehungen pro Minute auf 6.800 Umdrehungen pro Minute.

Die Aufhängung wurde gegenüber der Standardaufhängung mit strafferen Federn und Dämpfern, größeren Stabilisatoren, stärkeren Kugelgelenken an den vorderen Querlenkern, einer niedrigeren Fahrzeughöhe, einer verstärkten Lenkung und einem etwas negativeren Sturz modifiziert.

Facelift und Modelländerungen

Im Laufe der Jahre wurden immer wieder Änderungen am E46 vorgenommen, um das Design zu verbessern und technische Fortschritte abzubilden.

2000

Einführung der elektronischen Stabilitätskontrolle ("Dynamische Stabilitätskontrolle"), die das bisherige Traktionskontrollsystem ASC+T ersetzt.
Einführung des manuellen Schaltmodus ("Steptronic") bei Automatikgetrieben.

2001

Im September 2001 erschienen die Facelift-Versionen der Limousine und des Touring für das Modelljahr 2002.

  • 325i (M54-Motor) ersetzt den 323i (M52TU-Motor).
  • 330i (M54-Motor) ersetzt 328i (M52TU-Motor).
  • 318d, 320d-Motor von M47 auf M47TU aufgerüstet.
  • Display für Navigationssystem auf Widescreen umgestellt.
  • Limousine und Touring erhalten überarbeitete Scheinwerfer, Rückleuchten, Kühlergrill, Motorhaube, vordere Kotflügel und vordere Stoßstangen.
  • Einzel-Xenon-Scheinwerfer für 2001 und in 2002 Xenon für Fernlicht; Bi-Xenon-Scheinwerfer für 2002.

2003

Im März 2003 wurden die Facelift-Versionen der Coupé- und Cabrio-Modelle (außer M3) für das Modelljahr 2004 vorgestellt.

  • Das Navigationssystem wird auf die Mark IV-Version aktualisiert, die auf DVD basiert.
  • Ein zusätzlicher Eingang für das Soundsystem wird verfügbar.
  • SULEV-Motoroption (M56) wird für die 325er Modelle mit Automatikgetriebe verfügbar.
  • Das manuelle Getriebe für die 330er Modelle wird von 5-Gang auf 6-Gang umgestellt.
  • Coupés und Cabriolets erhalten überarbeitete Scheinwerfer, Rückleuchten (LED), Kühlergrill, Motorhaube und vorderen Stoßfänger.
  • Adaptive Scheinwerfer für Coupé- und Cabrio-Modelle erhältlich
  • 330d-Motor von M57 auf M57TU aufgewertet.

Produktion und Verkauf

Die Produktion der einzelnen Karosserietypen unterscheidet sich wie folgt:

  • Limousinen wurden von Dezember 1997 bis Mai 2005 produziert.
  • Coupés wurden von Dezember 1998 bis Mai 2006 produziert.
  • Cabriolets wurden von Dezember 1999 bis November 2006 produziert.
  • Touring-Modelle wurden von Januar 1999 bis Mai 2005 produziert.
  • Schräghecklimousinen wurden von April 2000 bis Dezember 2004 produziert.

Der E46 wurde in Deutschland (Leipzig, München und Regensburg) und in Südafrika (Rosslyn) produziert. Die Autos, die in China, Ägypten, Indonesien, Malaysia, Mexiko, Thailand und Russland verkauft wurden, wurden indes vor Ort aus kompletten Bausätzen montiert.

Das erfolgreichste Jahr für den E46 war 2002, als weltweit 561.249 Fahrzeuge verkauft wurden.