Tuning für Lamborghini

Body-Tuning und Widebody Kits für Lamborghini

Lamborghini

Automobili Lamborghini S.p.A. ist eine italienische Marke und Hersteller von Luxus-Sportwagen und SUVs mit Sitz in Sant'Agata Bolognese. Das Unternehmen befindet sich über seine Muttergesellschaft Audi im Besitz des Volkswagen-Konzerns und stellt Supersportwagen her.

Turbulente Unternehmensgeschichte

Ferruccio Lamborghini, ein italienischer Herstellungsmagnat, gründete 1963 Automobili Ferruccio Lamborghini S.p.A., um mit etablierten Marken, darunter Ferrari, zu konkurrieren. Das Unternehmen war bekannt dafür, dass es einen Heckmittelmotor mit Hinterradantrieb verwendete. Lamborghini wuchs in den ersten zehn Jahren seines Bestehens rapide, aber die Verkaufszahlen stürzten im Gefolge des weltweiten finanziellen Abschwungs 1973 und der Ölkrise ab. Nach 1973 wechselte die Firma dreimal den Besitzer, darunter 1978 bei einem Konkurs. Die American Chrysler Corporation übernahm 1987 die Kontrolle über Lamborghini und verkaufte es 1994 an die malaysische Investmentgruppe Mycom Setdco und den indonesischen Konzern V'Power Corporation. Im Jahr 1998 verkauften diese Lamborghini an den Volkswagen-Konzern, wo es unter die Kontrolle von Audi gestellt wurde.

Aktuelle Lamborghini-Modelle

Aktuell und ab dem Modelljahr 2018 besteht die automobile Produktpalette von Lamborghini aus drei Modellreihen, von denen zwei Mittelmotor-Zweisitzer-Sportwagen und die dritte ein allradgetriebenes SUV mit Frontmotor ist.

Die V12-getriebene Aventador-Reihe besteht aus einem Coupé und dem Roadster LP 740-4 Aventador S. Die V10-angetriebene Huracán-Linie umfasst derzeit ein allradgetriebenes Coupé und den Spyder LP 610-4, ein günstigeres und heckgetriebenes Coupé und den Spyder LP 580-2. Ferner findet sich bei den Huracán-Modellen der Spyder LP 640-4 Performanté.

Um weitere Verkaufssegmente zu erschließen, nahm Lamborghini auch ein SUV namens Urus in sein Programm auf, das von einem V8-Doppelturbo-Motor mit Frontmotor und Allradantrieb angetrieben wird.

Lamborghini im Motorsport

Im Gegensatz zu seinem Rivalen Enzo Ferrari hatte Ferruccio Lamborghini schon früh entschieden, dass es keine werksunterstützten Rennen von Lamborghinis geben würde, da er den Motorsport als zu teuer und zu sehr an den Ressourcen des Unternehmens zehrend betrachtete.

Dies war für die damalige Zeit ungewöhnlich, da viele Sportwagenhersteller versuchten, die Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und technische Überlegenheit durch die Teilnahme am Motorsport unter Beweis zu stellen.

Vor allem Enzo Ferrari war bekannt dafür, dass er sein Straßenwagengeschäft vor allem als Finanzierungsquelle für seine Teilnahme am Motorsport betrachtete. Ferruccios Politik führte zu Spannungen zwischen ihm und seinen Ingenieuren, von denen viele rennsportbegeistert waren und einige zuvor bei Ferrari gearbeitet hatten.

Lamborghini als Motorenlieferant

Erst zu den Formel-1-Saisons 1989 bis 1993 wurde Lamborghini als Motorenlieferant in der Formel 1 tätig. Es lieferte Motoren an Larrousse (1989-1990, 1992-1993), Lotus (1990), Ligier (1991), Minardi (1992) und Modena (1991). Während letzteres gemeinhin als Werksteam bezeichnet wird, verstand sich das Unternehmen allerdings als Zulieferer, nicht als Geldgeber.

Der Larrousse-Lamborghini von 1992 war weitgehend wettbewerbsunfähig und verlor immer wieder sehr viel Öl aus seinem Abgassystem. Autos, die dicht hinter dem Larrousse folgten, waren am Ende des Rennens allgemein gelblich-braun gefärbt. Lamborghinis bestes Ergebnis wurde mit Larrousse beim Großen Preis von Japan 1990 erzielt, als Aguri Suzuki auf heimischem Boden Dritter wurde.

Das Ende der Motorsport-Engagements

Ende 1991 wurde ein Lamborghini-Formel-1-Motor im Konrad-Sportwagen KM-011 der Gruppe C eingesetzt, aber der Wagen hielt nur wenige Rennen durch, bevor das Projekt abgebrochen wurde. Derselbe Motor wurde gegen Ende der Saison 1993 von McLaren getestet, mit der Absicht, ihn in der Saison 1994 einzusetzen. Obwohl der Fahrer Ayrton Senna angeblich von der Leistung des Motors beeindruckt war, zog sich McLaren aus den Verhandlungen zurück und entschied sich stattdessen für einen Peugeot-Motor.
So datiert das letzte Rennen mit einem Lamborghini-Motor in der Formel 1 aus dem Jahr 1993, wo man in der Konstrukteursmeisterschaft Zehnter wurde und lediglich 3 Punkte erlangte.

Namensgebung der Lamborghini-Modelle

Bereits seit seiner Gründung ist Lamborghini eng mit dem Stierkampf verbunden. 1962 besuchte Ferruccio Lamborghini die Ranch von Don Eduardo Miura, einem berühmten Züchter spanischer Kampfstiere, in Sevilla. Lamborghini war von den Miura-Tieren so beeindruckt, dass er einen wütenden Stier als Logo für den Autohersteller wählte.

In Folge wurde auch bei den Modellnamen immer wieder auf die Verbindung zum Stierkampf zurückgegriffen. So wurde beispielsweise der Islero nach dem Miura-Stier benannt, der 1947 den berühmten Stierkämpfer Manolete tötete. Espada ist das spanische Wort für Schwert, das manchmal verwendet wird, um den Stierkämpfer selbst zu bezeichnen. Und auch der Diablo wurde nach einem legendären Stier benannt.

Nachdem Lamborghini den Urraco nach einer Stierrasse getauft hatte, brach er 1974 mit der Tradition und benannte den Countach nicht nach einem Stier, sondern nach contacc, einem piemontesischen Schimpfwort. Die Legende besagt, dass der Nuccio Bertone das Wort überraschend aussprach, als er zum ersten Mal den Countach-Prototypen Project 112 sah.

Der Geländewagen LM002 (LM für Lamborghini Militaire) und der Silhouette (benannt nach der damals populären Rennsportkategorie) waren weitere Ausnahmen von der Tradition.

Lamborghini und Tuning

Auch wenn Lamborghinis bereits ab Werk ein beeindruckendes Bild auf der Straße abgeben, haben wir uns dafür entschieden, ihr Erscheinungsbild durch Bodykits und Auspuffanlagen weiter zu individualisieren.

Dabei orientieren wir uns einerseits an der klassischen Designsprache, aber lassen auch eigene Ideen in unsere Produkte einfließen. Alle Komponenten werden dabei aus hochwertigen Carbon gefertigt und passen sich dem Lamborghini nahtlos an.