Tuning für Mercedes

Aerodynamik Kits für folgende Mercedes Modelle

Mercedes-Benz

Mercedes-Benz mit Sitz in Stuttgart ist weltweit als Anbieter von Luxus- und Nutzfahrzeugen bekannt. Seit Ende 2019 ist die Mercedes-Benz AG eine Tochtergesellschaft der Daimler AG und operiert weiterhin weitgehend unabhängig. Im Jahre 2018 wurden weltweit mehr als 2,3 Millionen Personenkraftwagen verkauft, was Mercedes-Benz zum größten Verkäufer von Premiumfahrzeugen weltweit macht.

Die ersten 50 Jahre von Mercedes-Benz

Die Ursprünge von Mercedes-Benz gehen auf Karl Benz' Erfindung des ersten Verbrennungsmotors in einem Auto, dem Benz Patent-Motorwagen, zurück. Dieser wurde 1886 patentiert. Später im selben Jahr bauten Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach eine Postkutsche um und integrierten einen Benzinmotor. Fahrzeuge von Mercedes wurden erstmals 1901 unter den Namen Daimler-Motoren-Gesellschaft (DMG) vermarktet.

Namensherkunft Mercedes

Emil Jellinek, ein europäischer Automobilunternehmer, der mit der DMG zusammenarbeitete, schuf die Marke Mercedes 1902 und benannte den 35 PS starken Mercedes von 1901 nach seiner Tochter Mercedes Jellinek. Jellinek war ein Geschäftsmann und Marketingstratege, der in seiner Wahlheimat Frankreich für die "pferdelosen" Daimler-Automobile in den höchsten Kreisen der Gesellschaft warb.

Zu seinen Kunden zählten die Familie Rothschild und andere bekannte Persönlichkeiten. Bereits 1901 verkaufte er Mercedes-Autos auch in der damals sogenannten Neuen Welt, darunter an die US-Milliardäre Rockefeller, Astor, Morgan und Taylor.

Bei einem Rennen in Nizza 1899 fuhr Jellinek unter dem Pseudonym Monsieur Mercédès, eine damals übliche und sehr regelmäßig praktizierte Art, den echten Namen den Konkurrenten zu verbergen. Das Rennen gilt als die Geburtsstunde der Marke Mercedes-Benz.

Im Jahr 1901 wurde der Name Mercedes von der Daimler-Motoren-Gesellschaft (DMG) weltweit als geschützte Marke eingetragen. Die ersten Fahrzeuge der Marke Mercedes-Benz wurden 1926 nach der Fusion der Firmen Karl Benz und Gottlieb Daimler zur Firma Daimler-Benz am 28. Juni desselben Jahres produziert.

Das Logo von Mercedes-Benz - der dreizackige Stern

In den 1870er Jahren schickte Daimler während seiner Tätigkeit bei der Deutz AG Gasmotorenfabrik in Köln seiner Frau Emma Kunz eine Postkarte, auf der sein Wohnort mit einem dreizackigen Stern und Schriftzug gekennzeichnet war: "Eines Tages wird dieser Stern über unseren triumphierenden Fabriken leuchten".

Seitdem inspirierte dieser Sitz sowohl Daimler als auch Maybach bei der Entwicklung leichter und leistungsstarker Motoren für "Land, Wasser und Luft".

In den 1900er Jahren, nach dem Erfolg des Mercedes, fehlte der DMG noch ein Markenzeichen. Paul und Adolf Daimler, die Söhne von Gottlieb (der Anfang März 1900 gestorben war), schlugen vor, dieses Symbol zu verwenden.

Der Vorstand der Daimler Motoren Gesellschaft nahm den Vorschlag im Juni 1909 an und registrierte ebenfalls ein Vierzack-Symbol. Der vierzackige Stern wurde in den 1980er Jahren zum Emblem der Deutschen Aerospace AG (DASA) und dann zum Logo der European Aeronautic Defence and Space Company (EADS).

Der dreizackige Stern debütierte 1910. Im Jahr 1916 wurde er von einem Kreis mit vier weiteren Sternen umgeben, die entweder den Namen Mercedes oder den der jeweiligen Fabrik (Untertürkheim oder Berlin-Marienfelde) tragen. 1937 wurde das bis heute bekannte Symbol von Daimler-Benz registriert, ein dreidimensionaler, in einem Kreis enthaltener dreizackiger Stern.

Mercedes in den 1930er und 1940er Jahren

In den 1930er Jahren produzierte Mercedes-Benz das Modell 770, ein Auto, das während der Nazizeit in Deutschland sehr beliebt war. Es ist bekannt, dass Adolf Hitler während seiner Regierungszeit in diesen Autos mit kugelsicheren Windschutzscheiben gefahren wurde. Die meisten erhaltenen Modelle wurden auf Auktionen an private Käufer verkauft. Eines von ihnen ist derzeit im War Museum in Ottawa, Ontario, ausgestellt.

Ab 1937 konzentrierte sich Daimler Benz zunehmend auf militärische Produkte, wie den Lastwagen LG3000 und die Flugzeugmotoren DB600 und DB601. Um letztere zu bauen, errichtete das Unternehmen 1936 in Genshagen, 10 km südlich von Berlin, eine im Wald versteckte Fabrik. Bis 1942 hatte sie die Herstellung von Autos praktisch eingestellt und widmete sich ausschließlich den Kriegsanstrengungen.

Wegweisende Modelle von Mercedes-Benz

Nach den Unruhen des Krieges baute Mercedes-Benz eine Vielzahl wegweisender Fahrzeuge, die mitunter auch Inspiration für andere Hersteller waren. Insbesondere sind hierbei die folgenden Modelle zu nennen:

Neue Namensgebung

Im November 2014 wurde eine VEreinheitlichung der Bezeichnungen für künftige Modelle angekündigt. Durch die Änderungen werden viele verwirrende Nomenklaturen konsolidiert. So wird zum Beispiel die CL-Klasse nun als S-Klasse Coupé geführt.

Insgesamt wird die Namensstruktur in vier Kategorien unterteilt: Kernfahrzeuge, Geländewagen/SUVs, 4-türige Coupés und Roadster.

Die Serien AMG GT und V-Klasse sind von der Änderung nicht betroffen.

Im Oktober 2016 enthüllte Mercedes ferner die X-Klasse, einen auf dem Nissan Navara aufgebauten Pickup. Auf dem Pariser Autosalon 2016 kündigte das Unternehmen auch den EQ an, ein batterieelektrisches Fahrzeug auf Basis einer modularen Plattform, die bis 2025 nach Plänen von Mercedes-Benz bis zu 25 Prozent des weltweiten Absatzes ausmachen soll.

Mercedes-Benz Nutzfahrzeuge, Sportwagen und Luxuslimousinen

Mercedes Benz ist ein Deutscher Premium-Hersteller. Seit 2019 ist die Mercedes-Benz-AG eine Tochter der Daimler AG. Sie sind bekannt für Luxus- aber auch für Nutzfahrzeuge. Seit 1926 existiert die Firma unter dem Namen Daimler-Benz und hat sich im Jahr 2018 zum stärksten Hersteller von hochwertigen Fahrzeugen entwickelt. 2,31 Millionen PKW wurden in diesem Jahr verkauft.

Die Daimler-Motoren-Gesellschaft resultierte aus Mercedes Karl Benz' Benz Patent-Motorwagen, der als erstes den internen Verbrennungsmotor als selbstangetriebenes Kraftfahrzeug implementierte. Damals funktionierte das Fahrzeug nicht mit dem heutigen Benzin sondern einem Petroleum-basierten Treibstoff.

Mercedes-Benz AMG

AMG wurde im Jahr 1999 Teil von DaimlerChrysler und gehört damit zu Mercedes Benz. Am 1. Januar 1999 wurde Mercedes-AMG damit zu Mercedes-Benz AMG. AMG ist die Sport- und Flagschiffvariante von Mercedes mit einer motorsport-ähnlichen Motorisierung und entsprechenden Fahrwerken und veränderter Aerodynamik und Fahrdynamik, ähnliches wie es bei BMW die M-Modelle sind, bei Audi die S und RS-Modelle, bei Seat die Cupra-Modelle oder bei Fiat die Abarth Serien.

Mercedes-Benz Maybach

Die "ultra" Luxus-Variante stellt Mercedes Maybach dar. Bis 2012 war Maybach ein Teil von Mercedes-Benz. Die Produktion wurde aufgrund der geringen Verkaufszahlen eingestellt. Heute ist Mercedes-Maybach eigenständig, Das Debutmodell der Maybach-Serie ist hier zum Beispiel der Mercedes-Maybach GLS 600 - ein Mildhybrid V8 mit 558 PS Leistung und 730Nm Drehmoment

Motorsport

Im Motorsport finden sich Mercedes-Modelle in den Grand Prix Serien (Silberpfeile), in der Formel 1 in Kooperation mit den Motorenherstellern Williams und (bis 2014) mit McLaren. In der deutschen Tourenwagenmeisterschaft (DTM) verzeichnete Mercedes gleichermaßen große Erfolge wie in der Formel 1 und in anderen Klassen, wie zum Beispiel der Formel 3, Rallye-Rennen, Indy Cars und in der verhältnismäßig neuen Formel E.

Sehr häufig wurden Mercedes Straßenfahrzeuge auch als Safety-Cars im Motorsport eingesetzt.