Tuning für Porsche

Body-Tuning und Widebody Kits für Porsche

Porsche

Porsche (Dr.-Ing. h.c. F. Porsche AG oder auch Porsche AG) ist ein deutscher Automobilhersteller, der sich auf Hochleistungssportwagen, SUVs und Limousinen spezialisiert hat. Der Hauptsitz der Porsche AG befindet sich in Stuttgart. Das Unternehmen ist im Besitz der Volkswagen AG. Das aktuelle Angebot umfasst die Modelle Porsche Boxster/Cayman, 911, Panamera, Macan, Cayenne und Taycan.

Die Anfangsjahre von Porsche

Ferdinand Porsche gründete 1931 die Firma "Dr. Ing. h. c. F. Porsche GmbH" mit Sitz in der Stuttgarter Innenstadt, die zunächst Entwicklungsarbeit und Beratung für Kraftfahrzeuge anbot. Unter eigenem Namen baute man zu diesem Zeitpunkt noch keine Fahrzeuge.

Als einen der ersten Aufträge erhielt die neue Firma von der deutschen Regierung den Auftrag, ein Auto für das Volk zu entwerfen (“Volkswagen”). Aus diesem Projekt entstand der Volkswagen Käfer, der zu einem der erfolgreichsten Autodesigns aller Zeiten wurde.

Während des Zweiten Weltkriegs wandte sich die Volkswagen-Produktion der militärischen Version des Volkswagen-Käfers zu. Es folgte der Kübelwagen, der Schwimmwagen und mehrere Entwürfe für Panzer (Tiger I und Tiger II). Auch der Panzerzerstörer Elefant und der Superschwerlastpanzer Maus wurden in der Schlussphase des Zweiten Weltkriegs durch Porsche entwickelt.

Nach dem Krieg beschloss der Sohn von Ferdinand Porsche, Ferry Porsche, ein eigenes Auto zu bauen, da er kein vorhandenes finden konnte, das er kaufen wollte. Der daraus entstandene Porsche 356, der 1948 die Straßenzulassung erhielt.

Das Porsche-Wappen

Das Firmenlogo von Porsche stammt aus dem Wappen des Freien Volksstaates Württemberg zu Weimar 1918-1933, dessen Hauptstadt Stuttgart war. Das Bundesland Württemberg-Hohenzollern verwendete von 1945 bis 1952 das gleiche Wappen, während Stuttgart in diesen Jahren als Hauptstadt des benachbarten Württemberg-Baden fungierte.

Das Stuttgarter Wappen erscheint in der Mitte des Logos als Einschnitt, da das Unternehmen seinen Hauptsitz in Stuttgart hatte. Heraldische Symbole komplettieren das Logo.

Die Zeit nach dem Krieg
Im Nachkriegsdeutschland waren Teile allgemein knapp, so dass der 356er Komponenten des Volkswagen Käfers verwendete. Dazu gehört unter anderem das Motorgehäuse des Verbrennungsmotors, das Getriebe und mehrere Teile der Aufhängung.

Porsches Markenzeichen waren von Anfang an luftgekühlte Heckmotoren (wie auch beim Käfer), die bei anderen Herstellern eher selten sind, aber sehr ausgewogene Automobile ermöglichen.

Der Porsche 911

Nach einer Reihe von Erfolgen im Rennsport mit verschiedenen Modellen, darunter der 550 Spyder, brachte das Unternehmen 1964 den Porsche 911 auf den Markt. Der 911er ist ein weiterer luftgekühlter Sportwagen mit Heckmotor, der über einen Sechszylinder-Boxermotor verfügt.

Der Porsche 911 ist zum bekanntesten Modell von Porsche geworden - erfolgreich auf der Rennstrecke, bei Rallyes und beim Verkauf von Straßenfahrzeugen. Er wird weiterhin produziert, wobei nach mehreren Generationen von Überarbeitungen die aktuellen 911er nur noch grundlegende Stilmerkmale mit dem Originalfahrzeug gemeinsam haben. Ein kostenreduziertes Modell mit der gleichen Karosserie, aber mit einem von 356 abgeleiteten Vierzylinder-Motor, wurde als Porsche 912 verkauft.

Die Porsche AG

1972 wurde die Rechtsform des Unternehmens von einer Kommanditgesellschaft (KG) in eine Aktiengesellschaft (AG) umgewandelt, weil Ferry Porsche (Sohn von Ferdinand Porsche) zu der Überzeugung gelangte, dass das Unternehmen über einen Familienbetrieb hinausgewachsen war. Dies führte zur Einrichtung eines Vorstands mit Mitgliedern, die nicht der Porsche Familie angehörten, und eines Aufsichtsrates, der größtenteils aus Familienmitgliedern bestand. Mit diesem Wechsel schieden die meisten Familienmitglieder aus dem operativen Geschäft des Unternehmens aus.

Ferry Porsches Neffe Ferdinand Piëch, der für die mechanische Entwicklung der Produktions- und Rennwagen von Porsche (einschließlich der sehr erfolgreichen Modelle 911, 908 und 917) verantwortlich war, gründete daraufhin sein eigenes Ingenieurbüro und entwickelte einen Fünfzylinder-Reihen-Dieselmotor für Mercedes-Benz. Kurze Zeit später wechselte er zu Audi (früher eine Abteilung, dann eine Tochtergesellschaft von Volkswagen) und verfolgte seine Karriere durch das gesamte Unternehmen, bis er schließlich Vorsitzender des Volkswagen-Konzerns wurde.

Erster Vorstandsvorsitzender der Porsche AG war Dr. Ernst Fuhrmann, der zuvor in der Motorenentwicklung des Unternehmens tätig war. Fuhrmann zeichnete sich verantwortlich für den so genannten Fuhrmann-Motor, der in den 356er Carrera-Modellen sowie im 550 Spyder zum Einsatz kommt.

Porsche in den 1980er-Jahren

Fuhrmann wurde in den frühen 1980er Jahren durch Peter W. Schutz ersetzt, einen amerikanischen Manager und selbsternannten 911-Fanatiker, der 1988 durch Arno Bohn, ein ehemaligen Manager der deutschen Computerfirma Nixdorf Computer AG, abgelöst wurde. Kostspielige Fehleinschätzungen führten bereits bald darauf allerdings zu Entlassung Bohns.

Der Aufstieg unter Wendelin Wiedeking (1993-2009)

Nach der Entlassung von Bohn wurde mit Heinz Branitzki ein langjähriger Porsche-Mitarbeiter zum Interims-CEO ernannt. Branitzki war in dieser Funktion tätig, bis Wendelin Wiedeking 1993 Vorstandsvorsitzender wurde. Während seiner langen Amtszeit bis 2009 verwandelte Wiedeking Porsche in ein sehr effizientes und profitables Unternehmen.

Das Verhältnis zu Volkswagen

Das Unternehmen hatte schon immer eine enge Beziehung zur Marke Volkswagen (VW) und später zum Volkswagen-Konzern (zu dem auch die Audi AG gehört), denn der erste Volkswagen-Käfer wurde von Ferdinand Porsche entworfen.

Die beiden Unternehmen arbeiteten 1969 bei der Herstellung des VW-Porsche 914 und 914-6 zusammen, wobei der 914-6 einen Porsche-Motor und der 914 einen Volkswagen-Motor besaß.

Eine weitere Zusammenarbeit führte 1976 zum Porsche 912E und zum Porsche 924, der mit vielen Audi-Komponenten ausgestattet war und im Audi-Werk Neckarsulm gebaut wurde.

Der im Jahr 2002 eingeführte Cayenne teilt sein Fahrgestell mit dem Volkswagen Touareg und dem Audi Q7 , der im Werk des Volkswagen-Konzerns in Bratislava, Slowakei, gebaut wird.

Umstrukturierung des Unternehmens

Die Porsche SE entstand im Juni 2007 durch Umbenennung der alten Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG und wurde zur Holding für die Beteiligungen der Familien an der Porsche Zwischenholding GmbH (50,1%) und der Volkswagen AG (50,7%). Gleichzeitig entstand für den Automobilbau die neue Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG (Porsche AG).

Im August 2009 einigten sich die Porsche SE und die Volkswagen AG darauf, dass der Automobilbau der beiden Unternehmen im Jahr 2011 zu einem Integrierten Automobilkonzern zusammengeführt wird. Das Management der Volkswagen AG vereinbarte, dass 50,76 Prozent der Volkswagen AG im Besitz der Porsche SE sind und im Gegenzug das Management der Volkswagen AG Führungspositionen in der Porsche SE übernimmt (damit Volkswagen die Kontrolle behält). Die Volkswagen AG erwirbt Eigentum an der Porsche AG.

Ende 2015 ist die 52,2%ige Kontrollbeteiligung an der VW AG die vorherrschende Investition der Porsche SE, und die Volkswagen AG kontrolliert ihrerseits Marken und Unternehmen wie Volkswagen, Audi, SEAT, Škoda, Bentley, Bugatti, Lamborghini , Porsche, Ducati, VW Nutzfahrzeuge, Scania, MAN sowie Volkswagen Financial Services.

Heutige Produktion und Absatz

Die Hauptverwaltung und das Hauptwerk befinden sich nach wie vor in Zuffenhausen, einem Stadtteil von Stuttgart. Die Modelle Cayenne und Panamera werden jedoch in Leipzig hergestellt, und Teile für das SUV werden ebenfalls im Volkswagen Touareg Werk in Bratislava, Slowakei, montiert.

Die Boxster- und Cayman-Produktion wurde von 1997 bis 2011 an Valmet Automotive in Finnland ausgelagert. Seit 2012 findet die Produktion wieder in Deutschland statt.

Seit 2011 hat sich die Fläche des Zuffenhausener Werks durch den Kauf der ehemaligen Standorte von Layher, Deltona und Daimler auf mehr als 614.000 Quadratmeter verdoppelt.

Im Jahr 2015 gab Porsche insgesamt 218.983 verkaufte Fahrzeuge an, wovon 28.953 (13,22%) im Inland und 190.030 (86,78%) im Ausland verkauft wurden.

Insgesamt ist das Unternehmen in den letzten Jahren sehr erfolgreich und behauptet, den höchsten Gewinn pro verkaufter Einheit aller Automobilhersteller weltweit zu haben.

Am 11. Mai 2017 baute Porsche den einmillionsten 911er. Für die Feierlichkeiten wurde ein grüner Carrera S gebaut, der im Porsche-Museum ausgestellt ist.

Hybrid- und Elektrofahrzeuge

Im Jahr 2010 brachte Porsche den Cayenne S Hybrid auf den Markt und kündigte den Panamera S Hybrid an. 2014 kam der Porsche 918 Sportwagen auf den Markt, der ebenfalls mit einem Hybridsystem ausgestattet ist. Auch ein Plug-in-Hybrid-Modell mit der Bezeichnung Panamera S E-Hybrid wurde im Oktober 2013 in den USA und im vierten Quartal 2013 in mehreren europäischen Ländern auf den Markt gebracht.

Im Jahr 2011 entwickelte Porsche einen Prototyp des elektrischen Porsche Boxster, den Boxster E, und eine Hybridversion des 911, den GT3 R Hybrid, der 2010 mit Williams Grand Prix Engineering entwickelt wurde.

Im Juli 2014 kündigte Porsche die Markteinführung des Porsche Cayenne S E-Hybrid bis Ende 2014 an. Ein Plug-in-Hybrid, der den Cayenne S Hybrid aus dem Programm verdrängen wird. Der S E-Hybrid ist der erste Plug-in-Hybrid im Premium-SUV-Segment.

Im Juli 2017 installierte Porsche seine erste 350 kW, 800V-Ladestation, die in der Porsche Mission E zum Einsatz kommt. Die Porsche-Ladestation kann einen Porsche Mission E innerhalb von 15 Minuten zu 80 Prozent aufladen. Porsche arbeitet derzeit auch mit anderen Herstellern zusammen, um Porsche-Ladestationen mit anderen Elektrofahrzeugen kompatibel zu machen.

Im August 2018 gab Porsche bekannt, dass das ehemals als Mission E bezeichnete Elektroauto den Namen Taycan tragen wird, was soviel wie springendes Pferd bedeutet. Der Prototyp des Elektroautos wurde erstmals 2019 vorgestellt.

Porsche und Tuning

Auch wenn die Fahrzeuge von Porsche bereits in der Serienversion äußerst sportlich daherkommen, haben wir uns dafür entschieden, ihr Erscheinungsbild durch Bodykits und Auspuffanlagen weiter zu individualisieren.

Dabei orientieren wir uns einerseits an der klassischen Designsprache, aber lassen auch eigene Ideen in unsere Produkte einfließen. Alle Komponenten werden dabei aus hochwertigen Carbon gefertigt und passen sich den einzelnen Modellen von Porsche nahtlos an.