Tesla Model S Tuning

Bodykits und Widebodykits für Tesla Model S

Tesla Model S

Das Tesla Model S ist eine vollelektrische fünftürige Liftback-Limousine, die von Tesla, Inc. produziert wird und am 22. Juni 2012 eingeführt wurde. Seit August 2020 hat das Model S Long Range Plus eine verbesserte Reichweite von 647 Kilometern, die höher ist als die jedes anderen batteriebetriebenen Autos.

Die Geschichte des Model S

Das Model S wurde von einem Team unter der Leitung von Franz von Holzhausen, der zuvor für Mazda Nord Amerika arbeitete, entworfen und basiert im Gesamtentwurf auf dem 4-türigen Mercedes Benz CLS Coupé. Der Wagen erhielt während der Forschung und Vorentwicklung den Codenamen WhiteStar. Ein erster Prototyp des Fahrzeugs wurde am 26. März 2009 auf einer Pressekonferenz vorgestellt.

Im Juni 2015 teilte Tesla mit, dass nach drei Jahren auf dem Markt, Model S Autos über 1 Milliarde Meilen (1,6 Milliarden Kilometer) zurückgelegt hätten. Dabei entfielen 68 Prozent der Fahrten mit dem Model S auf Nordamerika, 25% auf Europa und 7% auf den asiatisch-pazifischen Raum.

Die weltweiten Verkäufe des Model S überschritten 2015 100.000 Einheiten, und im November 2016 die 150.000er-Marke. Der Meilenstein von 200.000 wurde Anfang des vierten Quartals 2017 erreicht.

Anpassungen am Design und an der Technik

In den weiteren Jahren folgten kleinere Anpassungen am Design und auch die Technik wurde weiter optimiert. So wurde beispielsweise im Mai 2019 die Reichweite auf 595 Kilometer erhöht und eine intelligente Luftfederung hinzugefügt. Im Februar 2020 erhöhte Tesla die Reichweite des Modells S abermals auf 628 Kilometer und im August 2020 wurde schließlich eine Reichweite von 647 Kilometern möglich - mehr als jedes andere batterieelektrische Auto bis dato erreicht hatte.

Der Motor und Antrieb des Model S

Das 2012er Tesla Model S Performance Modell verfügt über einen dreiphasigen, vierpoligen AC-Induktionsmotor mit 416 PS. Das Basismodell verwendet hingegen einen Motor mit 362 PS und der aktuelle P100D liefert mittlerweile 589 PS.

Die Hinterachse hat ein traditionelles offenes Differential. Modelle mit Dual Drive-Doppelmotoren haben auch an den Vorderachsen ein offenes Differential. Vorder- und Hinterachse haben keine mechanische Verbindung - bei Dual Drive-Doppelmotoren wird die Kraftverteilung zwischen ihnen dabei elektronisch gesteuert.

Seit März 2017 ist die P100D-Variante das schnellste Serienfahrzeug mit einem rollenden Start auf 60 Meilen (96,5 km/h) in 2,28 Sekunden im sogenannten “Ludicrous Mode”. Aufgrund von Überhitzungsproblemen (der Kühler hat kein Gebläse), begrenzt Tesla die Anzahl der Male, die ein Fahrer diesen Modus innerhalb einer bestimmten Zeitspanne nutzen kann, da das Fahren die Lebensdauer der Batterie verkürzt und Schäden am Auto verursachen kann.

Der Antriebsstrang besitzt ferner eine Bremsenergierückgewinnung (Rekuperation) von mehr als 60 kW, was sowohl den Energieverbrauch pro Kilometer senkt als auch die Lebensdauer der Bremse verbessert.

Aufhängung und Federung

Das Model S hatte ursprünglich eine unabhängige Schraubenfederaufhängung an allen vier Rädern - vorderer Doppelquerlenker, virtueller Lenkachsenlenker und hinteres unabhängiges Multilink.

Das Auto wird mit einer selbstnivellierenden, höhenverstellbaren Luftfederung geliefert, die ursprünglich eine kostenpflichtige Option war. Dies wird über einstellbare Bilstein-Stoßdämpfer erreicht, die vom Fahrer gesteuert werden. Das Fahrzeug senkt sich bei Autobahngeschwindigkeiten ab und kann auf ein höheres Niveau eingestellt werden, um steile Einfahrten und unebenes Gelände zu befahren, wodurch die standardmäßig niedrige Bodenfreiheit von 150 mm erhöht und der relativ lange Radstand von 2.900 mm verringert wird.

Bedienung, Navigation und Infotainment

Da es keine klassischen Bedienknöpfe im Model S gibt, handelt es sich bei der Instrumententafel um ein elektronisches Kombi-Instrument mit 12,3 Zoll (310 mm) Flüssigkristallanzeige, das Geschwindigkeit, Stromverbrauch, Ladezustand, geschätzte Reichweite und aktiven Gang sowie Navigationsanweisungen (von Garmin gesteuert) anzeigt.

Der Touchscreen der Infotainment-Steuerung ist ein 17-Zoll (430 mm) Multi-Touch-Panel, das in vier Bereiche unterteilt ist. Eine obere Zeile zeigt Statussymbole an und bietet Verknüpfungen zum Laden, zu HomeLink, Fahrerprofilen, Fahrzeuginformationen (Software-Version und Fahrzeug-Identifikationsnummer) und Bluetooth.

Die zweite Zeile bietet Zugang zu verschiedenen Apps wie Medien, Navigation (über Google Maps gesteuert und somit von der Navigation auf der Instrumententafel getrennt), Energie, Web, Kamera und Telefon.

Im zentralen Hauptanzeigebereich werden die (zwei) aktiven Apps angezeigt, die in einen oberen und einen unteren Bereich unterteilt sind, wobei die meisten Apps so erweitert werden können, das sie den gesamten Bereich einnehmen. Im unteren Bereich befindet sich der Zugang zu verschiedenen Bedienelementen und Einstellungen für das Fahrzeug, wie Türen, Schlösser und Beleuchtung sowie Temperaturregler und ein sekundärer Lautstärkeregler.

Das Kombiinstrument und das Infotainmentpanel werden von separaten Nvidia Tegra 3 3D Visual Computing Modulen gesteuert. Tesla war das erste Unternehmen, das diese Technologie ausgeliefert hat. Das Tegra-System integriert acht spezialisierte Prozessoren, darunter eine Multi-Core-ARM-CPU, eine GPU und dedizierte Audio-, Video- und Bildprozessoren.

Das Navigationssystem verwendet GPS und eine Mischung aus Garmin- und Google-Maps-Routenführung. Die Kartenanzeige auf dem 430 mm (17 Zoll)-Bildschirm erfordert eine ständige Internetverbindung, so dass die Navigation in Gebieten ohne Mobilfunknetzabdeckung eingeschränkt ist. Ein neues Update bietet ferner eine automatische Navigationsführung zu Ladestationen, wenn die Reichweite nicht ausreicht.

Laut Elon Musk läuft das Model S unter dem Open-Source-Betriebssystem Linux.

Autopilot im Tesla Model S

Ab September 2014 sind alle Fahrzeuge des Model S mit einer oben an der Windschutzscheibe montierten Kamera (von Mobileye), einem vorwärtsgerichteten Radar (von Bosch) im unteren Kühlergrill und Ultraschall-Ortungssensoren in den vorderen und hinteren Stoßfängern ausgestattet, die eine 360-Grad-Pufferzone um das Fahrzeug herum bilden.

Mit dieser Technik kann das Model S Verkehrszeichen, Fahrbahnmarkierungen, Hindernisse und andere Fahrzeuge erkennen. Zusätzlich zum adaptiven Tempomat und dem Spurhalteassistenten ermöglicht der Autopilot halbautonome Fahr- und Parkmöglichkeiten.

Alle seit Oktober 2014 verkauften Model S-Fahrzeuge haben die Option, den Autopiloten zu aktivieren, der ein eingeschränktes freihändiges Fahren ermöglicht. Mit Autopilot ausgestattete Autos erhalten die Software, genau wie andere Software-Updates für Teslas Auto, “drahtlos” (OTA) über das Internet.

Laut Elon Musk wurde das Model S als ein Computer auf Rädern konzipiert: "Wir haben das Model S wirklich als einen sehr ausgeklügelten Computer auf Rädern konzipiert. Tesla ist sowohl eine Software-Firma als auch eine Hardware-Firma. Für uns ist es dasselbe wie die Aktualisierung Ihres Telefons oder Laptops.” Volle Autonomie ist "wirklich eine Software-Beschränkung. Die Hardware existiert, um volle Autonomie zu schaffen, also geht es in Wirklichkeit darum, eine fortschrittliche Künstliche Intelligenz zu entwickeln, mit der das Auto betrieben werden kann".

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